Marie Curie

Oftmals ist das Interesse an einer Sache durch ein Vorbild gegeben. Daher möchten wir verschiedene weibliche Persönlichkeiten vorstellen, die für uns bedeutsam erscheinen.

Hier ist ein kleiner Auszug aus dem Leben von Marie Curie, die wie keine andere Frau wichtige Fortschritte in der Wissenschaft rund um die Radioaktivität erzielen konnte.

Kindheit und Jugend:

  • 1867: Am 7 November wird Marie Curie als Maria Salomea Sklodowska, Tochter eines Mathematik- und Physiklehrers in Warschau geboren.
  • 1883: Sie schließt das Lyzeum (vergleichbar mir der Oberstufe) mit Auszeichung ab. Danach arbeitet sie als Erzieherin, um das Medizinstudium ihrer Schwerster in Paris zu finanzieren.
  • 1891: Maria Sklodowska zieht selbst nach Paris um Physik und Mathematik an der Pariser Sorbonne zu studieren.

Promotion:

  • 1894: Maria Sklodowska wird Doktorandin des Physikprofessors Antoine Henri Becquerel, nachdem sie die Abschlussprüfung in Physik als Jahrgangsbeste und die in Mathematik als Zweitbeste abschließt.
  • 1895: Sie heiratet den Physiker Pierre Curie und arbeitet mit ihm in einem provisorischen Labor.
  • 1896: Marie Curie und ihr Mann entdecken die Röntgenstrahlung in den bisher unbekannten Elementen Radium und Polonium.
  • 1897: Geburt ihrer Tochter Irene, die auch einen Nobelpreis für Chemie erhält.
  • 1898: Sie entdeckt die Radioaktivität des Elements Thorium. Die ersten gesundheitlichen Schwierigkeiten treten auf.
  • 1900: Marie Curie unterrichtet Physik an der Mädchenschule „Ecole Normale Superieure“ und lehrt dort durch experimentelle Demonstrationen.

Wissenschaftliche Erfolge:

  • 1903: Marie Curie schließt ihre Promotion in Physik ab und gewinnt gemeinsam mit Antoine Henri Becquerel und ihrem Mann den Nobelpreis für Physik, den sie aus gesundheitlichen Gründen nicht selbst entgegen nehmen konnte.
  • 1904: Ihre Dissertation wird veröffentlicht und in 5 Sprachen übersetzt, sowie 17 mal in wissenschaftlichen Fachzeitschriften abgedruckt.
  • 1906: Ihr Mann verstirbt und sie übernimmt seine Vorlesung als erste Frau, die an der Sorbonne lehrt.
  • 1908: Erhält sie die Professur in Physik.
  • 1911: Marie Curie erhält den Nobelpreis für Chemie für die Isolierung des Elements Radium.
  • 1913: Besuch von Albert Einstein.

Radiologin:

  • 1914: Marie Curie wird Leiterin des Radium Instituts und entwickelt gemeinsam mit ihrer Tochter eine mobile Röntgenstation um verletzte Soldaten im 1. Weltkrieg zu untersuchen. Diese Röntgenstation steuert sie selbst an der Front.
  • 1921: Mit ihren beiden Töchtern bereist sie die USA und erhält durch Spenden amerikanischer Frauen 1g Radium um ihre Forschung weiter betreiben zu können.
  • 1922: Sie untersucht radioaktive Substanzen für die Medizin.
  • 1934: Marie Curie stirbt an Leukämie als Folge ihrer Arbeit mit radioaktiven Elementen.
Bachelorstudentin
Meine letzten Posts

Termine im Überblick

Schülerinnenprojektwoche 2018
Herbstferien 15.10.-19.10.2018
Ruhr-Universität Bochum
Schülerlabor NB 03
Link zur Veranstaltung

WissensNacht Ruhr
28.09.2018
Blue Square
Kortumstr. 90
44787 Bochum
Beitrag: Plasma hautnah
Link zur Veranstaltung

Social Media

SFB-TR87 YouTube channel  SFB-TR87 auf Facebook

Powered by

SFB-TR87 Plasmaforschung in Bochum und Aachen

Deutsche Forschungsgemeinschaft