Wir hatten am 23. Januar einen Stand beim Bochumer Ingenieurforum (BO.Ing 2018). Wir konnten viele Schüler zum Thema Plasma und zu einem möglichen Studium der Plasmetechnik informieren und wurden tatkräftig von unserer Praktikantin Karina unterstützt, die einen kurzen Bericht über ihren Eindruck geschrieben hat:

Am 23.Januar fand das diesjährige Bochumer Ingenieurforum  (BO.-Ing.) statt, auf dem wie in den Jahren zuvor auch der SFB-TR 87 mit einem Workshop vertreten war. Das Ö-Team und Mitarbeiter des Lehrstuhls für Theoretische Elektrotechnik (TET) informierten über Plasma und seine vielfältigen Einsatzbereiche. Alle Beteiligten schienen viel Spaß zu haben, was die im Nachgang ausgewerteten Fragebögen belegen, in denen die Schülerinnen und Schüler den Plasma-Workshop mit sehr gut bis gut einstuften.

Die Schülerinnen und Schüler stellten fleißig Fragen und schienen sehr interessiert an dem Thema zu sein. Nach einem einleitenden Vortrag über Plasma, was es ist und was man daraus machen kann, konnten die Schülerinnen und Schüler selber Gegenstände mit Hilfe von Plasma beschichten und sich auch an der Spektroskopie versuchen.  Vielen hat der Workshop ein besseres Verständnis zum Thema Plasma gegeben und das Interesse an Plasma vergrößert.

Vielen Dank an alle Beteiligten und bis zum nächsten Jahr!

 

 

 
 
Bachelorstudentin
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Plasmen sind nicht nur schön anzuschauen, man möchte natürlich auch gerne verstehen was dort passiert. Daher gibt es verschiedene Möglichkeiten "einen Blick ins Plasma" zu werfen. Das Interessante an der Plasmadiagnostik ist, dass sie sehr vielfätlige Überschneidungen mit anderen Fachgebieten hat. Somit arbeitet man oft mit verschiedenen Experten zusammen und lernt auch viel dabei.

Unterscheiden kann man bei den Untersuchungsmethoden optische und elektrische Messmethoden. Bei den optischen Messungen "schaut" man in das Plasma, d.h. man sendet selbst Licht ins Plasma und misst wie sich das Signal in Stärke, Frequenz etc. unterscheidet oder man misst einfach das ausgestrahlte Licht. Dies sagt dann viel darüber aus welche Atome im Plasma in welcher Menge vorhanden sind und welche Spezies zu den Prozessen beitragen.

Zusätlich kann man elektrische Messungen machen, in dem man einen kleinen Draht in die Kammer hält und dort eine eigene Spannung oder ein Signal anlegt und schaut wie sich der Strom an der Drahtspitze verändert. Hier erfahren wir sehr viel über die Potentiale im Plasma.

Das Spannende ist auch, dass man mit vielen anderen Forschern dann diese Ergebnisse diskutieren kann, da die Dichten, zum Beispiel, auch interessant für Astronoment sind. Diese können ja immer nur von der Erde in den Kosmos schauen und ihre Ergebnisse auswerten. Wenn aber vergleichbare Daten für bestimmte Prozesse im Labor nachgestellt werden können und auch noch zusätzliche Informationen dann vorhanden sind, hilft es diesen Forschern bei ihrer Arbeit. Aber auch Materialwissenschaftler oder Biologen können von den Untersuchungsergebnissen profitieren.

Dies ist nur eine kurze Zusammenfassung über alle viele, verschiedene Analysemethoden der Plasmaphysik.

Marina
Autor: MarinaWebsite: http://rdpci.rub.de
Science Manager
arbeitet als Science Managerin für das Research Department Plasmas with Complex Interactions, interessiert sich für Physik und Technik sowie Organisation von Veranstaltungen. Physik hat sie angefangen zu studieren, da sie die Schülerinnenprojektwoche begeistert hat.
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SchülerInnenprojektwoche 2018
Osterferien 26.03.-29.03.2018
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